Geschichte


  

 In den 1970er Jahren wurden in vielen Gebietskörperschaften

sog. Dorfgemeinschaftshäuser  gebaut, so auch 1974 in
Päse: Eine politische Gemeinde stellte Haushaltsmittel zur Verfügung,
Bürgerinnen und Bürger stellten ihre Arbeitskraft an die Seite,
brachten (nicht unerhebliche) Eigenleistung beim Bauen ein.
Ohne einen historischen Abriss liefern zu wollen – nur so viel:
In dieser Zeit schlossen viele „Tante-Emma-Läden“ und auch
Dorf-Gasthöfe ihre Türen. Das Dorfgemeinschaftshaus Päse wurde
1981 erweitert um eine größere Grundfläche und einen
Kleinkaliber-Schießstand für die Schützen. Gesellige Höhepunkte
waren das Osterfeuer, der Feuerwehrball, zu Himmelfahrt das Spanferkelessen
und alle 4 Jahre das Schützenfest. Die Immobilie verfiel zusehends,
der Gebäudeeigner sah sich nicht in der Lage, für die Unterhaltung
finanzielle Mittel einzustellen. Das Haus war irgendwann nicht
mehr zu vermieten – für Familienfeiern wie Taufe, Konfirmation,
Hochzeit und leider auch „Fell versaufen“. Die Schließung stand bevor,
ein Abriss war nicht auszuschließen. Um dem abzuhelfen, das Haus
für die Dorfgemeinschaft zu erhalten, fanden sich Vertreter
aus allen vier dörflichen Vereinigungen in einem Trägerverein zusammen.
Ratsherr Hans Gottschalk erwirkte EU –  Fördermittel und auch die
pol. Gremien bewilligten Gelder, mit denen das Haus von Grund
auf saniert werden konnte. Großzügige Spender trugen
zur Gestaltung der Außenanlagen  mit einem Grill und einem Unterstand
bei – mit dem Ergebnis: Es ist ein rechtes Schmuckstück geworden.

 

 

 

 

 


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